Wissenswertes rund um die Welpenkosten:

Direkte Kosten pro Wurf und Welpe:

 

Decktaxe und Zuchtprämie,  Fahrt- und Übernachtungskosten zum Besuch des Deckrüden, Tierarztkosten für Untersuchungen, Medikamente, Entwurmungen, Impfungen für die Mutterhündin und Erstuntersuchungskosten mit Implantation eines ID-Chips für jeden Welpen, Kosten für Zuchttauglichkeitstest, Wesenstest, Züchterbeitrag an den Verein, Kreisveterinäramtsgebühren, Kosten für Fachliteratur, Lehrgänge und Seminare, Kosten für bestes Futter und Leckerchen, Spielgeräte, Zäune, Gehege etc...

 

Indirekte Kosten:

 

Kosten für die Hausaufzucht der Mutter von den Welpen, Strom für die Beheizung der Welpenstation, der Innengehege und der Fußbodenheizung in den Wurfkisten. Strom und Wasser für zwei Waschmaschinen und einen Trockner. Wurfdokumentation (sehr zeitintensiv) Wurfkisten, Gummimatten und Handtücher. Telefon-, Fax- und Internetkosten, Papier, Tinte, Toner, Umschläge, Portokosten, Hausprospekt, Versicherungen, Halsbänder, Leinen, Näpfe, Kämme, Bürsten, Putz- u. Desinfektionsmittel, Lappen, Schrubber, Gummiabzieher, Besen, Forken, Schippen, Heu, Futtertonnen, Futterraum, Tische, Paletten, Gehegeeinrichtung nebst Spielzeug. Digital-Kamera, PC-Anlage, Scanner, Drucker. Kosten für Besuche von Ausstellungen und Züchterseminaren. Gehegeerstellung, Anhänger für Mistbeseitigung. Ein Auto inklusiv Instandhaltungskosten, Grundsteuer auf Gebäude, die zur Hundezucht genutzt werden, Besuchertoilette und eigener Hundesalon - um nur mal einige Dinge zu benennen.

 

Lebensführung:

 

Keinerlei Familienurlaub möglich. Verzicht auf entfernte Familienfeiern. Tagesausflüge nur begrenzt möglich. Nachtwachen wegen Geburten. Permanentes, nie endendes Waschen, Saugen, Aufräumen und Putzen. Besuche von Interessenten in der Woche und an Wochenenden.

 

 

Warum nehme ich das alles auf mich? - Weil meine Familienhunde mir das wert sind!

Was Sie außer Ihrem Welpen erhalten können Sie hier nachlesen.

Welpen  kaufen  aus  zertifizierter  und  liebevoller  Hausaufzucht

So schrieb z. B. das bedeutendste deutsche Hundeportal bereits im Jahre 2010:

 

Eine verantwortungsvolle Hundezucht erfordert einen sehr hohen finanziellen und zeitintensiven Einsatz. In Fachkreisen gelten daher im Durchschnitt 1.000,-- Euro für einen Welpen als gerade "kostendeckend", wenn unter Berücksichtigung aller Anforderungen des Tierschutzes, der hundegerechten Haltung und der Züchterethik gezüchtet wird. Wenn Sie also irgendwo das vermeintliche "Schnäppchen" kaufen, bedeutet das, irgendwo wurde geknausert und das kann Sie im Laufe des Hundelebens wortwörtlich sehr teuer zu stehen kommen  -  Also: Augen auf beim Welpenkauf!

Geht es auch billiger?

 

Leider gibt es genug Beispiele die eindrucksvoll belegen, dass jemand der schon nicht bereit ist den gerechtfertigten Preis eines liebevoll aufgezogenen und unter ärztlicher Aufsicht herangewachsenen Welpen, der zudem noch von zertifizierten und ausgezeichneten Elterntieren abstammt zu bezahlen und versucht ihn „billiger“ zu bekommen, letztendlich auch bei der Haltung, dem Futter und den Vorsorge- und Gesundheitskosten knausern wird - doch dafür gebe ich meine Welpen nicht her.

John Ruskin, 1819-1900

 

Es gibt ausreichend schlecht- oder unkontrollierte Hinterhof- und Hobbyzüchter ohne ausreichende züchterische Erfahrung und mit mangelhaften kynologischen Kenntnissen, die Welpen für diese Art von Klientel produzieren und auch hier gilt, was der englische Sozialreformer John Ruskin bereits vor über einhundert Jahren schrieb:

 

"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllt. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen."

Wer also zum Dumpingpreis kauft, der kann auch gleich sein Geld verbrennen!