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Der Seniorenhund:

Mehr Lebensqualität durch „Partner Hund“

Der Landesverband Weser-Ems e.V. - Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen VDH und der
Fédération Cynologique International FCI veröffentlichte über das Thema Hund und Senioren wie folgt:

Mehr Lebensqualität durch „Partner Hund“

Studien beweisen: Hundehaltende Senioren sind glücklicher und gesunder - und sie leben länger.
Beim oft schwierigen Übergang in den Ruhestand vermittelt der Vierbeiner soziale Kontakte, Sicherheit und das Gefühl, gebraucht zu werden.

Etwa 17 Millionen Deutsche über 60 Jahre leben allein. „Für einen gesunden Menschen über 60 gibt es kaum ein besseres Rezept, gesund
und zufrieden zu bleiben, als einen Hund zu halten“, kommentiert Prof. Dr. Reinhold Bergler von der Universität Bonn eine Studie. Die besagt:
30% der Hundehalter über 60 fühlen sich vollkommen gesund, im Gegensatz zu nur 14% der Senioren ohne Vierbeiner. Zufrieden mit ihrem
Leben sind 80% der Hundehalter, jedoch nur 55% der Befragten ohne Hund.

Die Anzahl älterer Menschen steigt

Der Anteil der Menschen über 60 ist in den letzten Jahren in der Bundesrepublik kräftig angestiegen. Die Verlängerung der allgemeinen
Lebenserwartung und der Rückgang der Geburten werden spätestens bis 2040 zu einer Umkehrung der Bevölkerungspyramide von 1910
führen. Problematisch ist dabei die große Zahl älterer Menschen, die zunehmend allein oder in Heimen leben und unter Vereinsamung
und Isolation leiden. Die Folge sind häufig körperliche und psychische Krankheiten (etwa koronale Herzkrankheiten, Depressionen) oder
Selbstmordabsichten.

Ein Hund hilft beim Übergang in den Ruhestand

„Beim Übergang in den sogenannten Ruhestand ist es wichtig, den Sturz in die Leere zu verhindern“, sagt Prof. Dr. Ingo Füsgen von der Universität Witten-Herdecke. „Der bisherigen Berufsarbeit muss wenigstens eine Teilzeitbeschäftigung folgen, die das Leben sinnvoll ausfüllt. Hierfür eignet sich am besten ein Hobby. Der Hund kann ein solches Hobby sein.“

Tatsächlich ist ein Hund durch seine bedingungslose Anpassungsfähigkeit und Treue besonders geeignet, dem älteren Menschen das
Gefühl zu vermitteln, gebraucht zu werden und verantwortlich zu sein. „Darüber hinaus besitzt er die Fähigkeit, als sozialer Katalysator
Kontakte zu anderen Menschen herzustellen und die Kommunikation zu fördern“, betont Prof. Dr. Erhard Olbrich von der Universität Erlangen. „Der Hund kann als Gefährte und Kamerad, als warmes Stück Leben, als stummer Ansprechpartner soziale und emotionale Bedürfnisse
alter Menschen befriedigen.“ Für viele kann der Trost, den ein Hund spendet, lebenserhaltend sein.

Hundebesitzer leben länger

Über die soziale Stimulation steigert der Hund die Gefühle von Entspannung, Wohlbefinden und Lebensfreude. Er vermindert Ängste,
vermittelt Selbstvertrauen und ermöglicht in vielen Fällen sogar den Verzicht auf eine Behandlung mit Medikamenten. In akuten Krank-
heitsfällen, so das Ergebnis von Studien z.B. bei Herzinfarktpatienten, weisen Hundebesitzer eine deutlich höhere Überlebensquote auf.

Im Jahre 1990 wurde in den USA beim Kongress „Der Gesundheitsnutzen bei Haustieren“ erstmals die Forderung erhoben, bei älteren
Menschen „keine Chemie, sondern eine natürliche Therapie anzuwenden“, sie nicht mehr passiv „Pillen empfangen“ sondern aktiv an der
Gesundung teilnehmen zu lassen. Seither haben auch hierzulande viele Altenheime den Wert des „Hundes als Mit - Therapeut“ erkannt
und ihn als „Heimtier“ aufgenommen.

Dabei macht ein Hund auch noch viel Freude. Er bereichert den eigenen Lebensalltag und vermittelt Kontakt zu Menschen, mit denen man
sonst nie ins Gespräch käme - so werden neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen. Der Hund zwingt zur Bewegung und ist
damit gut für die Gesundheit. Und er gibt Sicherheit - ein Bedürfnis, das dem allein lebenden Menschen ganz besonders am Herzen liegt.




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